Monate lang Funkstille – jetzt kündigt Elon Musk ein „Step Change“-Upgrade für das Tesla FSD-Update an. Der Clou: Tesla verschmilzt die in Austin gereifte Robotaxi FSD-Version mit FSD Supervised für Endkunden. Dazu gibt es ein Update zum globalen Rollout: Bay Area & Phoenix warten auf grüne Lichter, Europa und China bleiben Behörden-Thema. Hier erfährst du, was kommt, wer es bekommt – und was das für dich in Europa bedeutet.
Was steckt im nächsten Tesla FSD-Update?
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4,5-fach mehr Parameter in den Netzen
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Verbesserte Speicherverwaltung & Caching → schnellere Reaktionszeiten
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Integration der Robotaxi-spezifischen Verbesserungen in die Consumer-Branch von FSD Supervised
Musk betont, dass Tesla aktuell validiert, ob die Austin-Optimierungen nicht anderswo Rückschritte (Regressions) auslösen. Das ist bei neuronalen Netzen essenziell – sie lernen und „verlernen“ extrem schnell.
So läuft der Rollout
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Interne Validierung & spezielle FSD-Testflotte
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Mitarbeiterfahrzeuge
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Early-Access/Influencer
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Breiter Kunden-Rollout – geplant für Q3 (September-Zeitfenster)
Da die Robotaxis auf HW4 laufen und genau diese Basis jetzt gemerged wird, ist mit einem HW4-first-Release zu rechnen. HW3 bleibt vorerst bei v12.6 – bis der große Hardware-Tausch ansteht.
HW3 vs. HW4: Wer bekommt was?
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HW4-Fahrzeuge: Hohe Wahrscheinlichkeit, das neue Paket zuerst zu erhalten.
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HW3-Fahrzeuge: Weiterhin FSD v12.6. Musk versprach ein kostenloses Hardware-Upgrade für Käufer des FSD-Pakets – aber erst, wenn Tesla genau weiß, welche Rechenleistung final nötig ist. Bis dahin heißt es abwarten (oder bei Transfer-Deals zuschlagen).
Globaler Status: USA, Europa, China
USA
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Bay Area & Phoenix: Startklar, es fehlt nur noch das Okay der Behörden. Musk nennt die Regulatoren „vernünftig“ – ein gutes Zeichen.
Europa
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Hürden durch UNECE-Regelwerk: Autonome Fahrfunktionen brauchen hier ein offizielles grünes Licht. Tesla wartet – und wir mit.
China
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Jedes Update muss behördlich validiert werden, was Zeit kostet. Für HW3-Fahrzeuge steht FSD weiter auf der To-do-Liste.
Australien
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Erste Länder zeigen sich offener. Für Europa ist das ein Hoffnungsschimmer, denn internationale Präzedenzfälle helfen oft.
Was bedeutet das für dich in DACH & EU?
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Kurzfristig bleibt es bei FSD Supervised mit regionalen Einschränkungen.
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Das „Step Change“-Update dürfte in den USA starten – Europa folgt, sobald regulatorisch möglich.
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Der Merge der Robotaxi FSD-Fortschritte beschleunigt langfristig auch die Features in Kundenfahrzeugen (z. B. besseres Verhalten in komplexen Stadtumgebungen).
Fazit
Das kommende Tesla FSD-Update verspricht einen großen Sprung: mehr Rechenpower im Netz, Robotaxi-Logik für alle und ein klarer Rollout-Plan. Für Europa heißt das: dranbleiben, Geduld haben – und sich auf ein deutlich reiferes FSD freuen, sobald die Behörden den Weg freimachen.